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DEPRESSION > BERUFSUNFÄHIGKEIT?

Wenn Depressionen berufsunfähig machen

Berufsunfähigkeit ist gerade in der heutigen Zeit ein Thema, über das sich viele Menschen Gedanken machen. Die letzte Finanzkrise mit den Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft hat gezeigt, dass man stets gut vorbereitet sein muss. Daher schließen die meisten Menschen auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Der Hauptgrund liegt in der Änderung des Rentenrechts, die eine Rente wegen Berufsunfähigkeit nicht mehr vorsieht. Der Grund für eine Berufsunfähigkeit muss für den Versicherungsfall entweder durch Krankheit oder durch Unfall hervorgerufen werden. Wenn man sich die Statistiken ansieht, dann ist die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit Depression. Was von vielen Menschen oft belächelt wird, ist eine sehr ernst zu nehmende Krankheit. Dabei sollte man wissen, dass Depressionen aus den verschiedensten Gründen entstehen können. Die Ursachen können im privaten Bereich liegen, aber auch im beruflichen Umfeld können Stress und andere Dinge dazu beitragen, dass die betreffende Person depressiv wird.

Wie ernst man Depressionen als Grund für eine Berufsunfähigkeit nimmt, kann man auch an anderen Tatsachen festmachen. So ist Depression eine der Hauptursachen für Selbstmord. Auch wenn es nicht immer so weit kommen muss, so sind die Folgen für Menschen, die unter starken Depressionen leiden, oft sehr weitreichend. Eine Berufsunfähigkeit ist dabei noch das geringste Übel. In den meisten Fällen geht die Krankheit so weit, dass man sogar als erwerbsunfähig gilt. Natürlich ist es richtig, dass man sich mittlerweile gegen Depressionen behandeln lassen kann, doch auch, wenn die Behandlung erfolgreich war, müssen die Patienten in der Regel noch bis zu zwölf Monate nachbehandelt werden. Das liegt an der großen Zahl der Rückfallquote. Somit ist auch klar, warum eine Berufsunfähigkeit wegen Depression meistens auch eine Erwerbsunfähigkeit nach sich zieht. Allerdings können solche Fälle auch irgendwann als völlig geheilt erklärt werden. Für die betroffenen Personen gäbe es sicherlich nichts Schöneres, als wenn sie dann wieder am normalen Berufsleben teilnehmen könnten.

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