Kapitallebensversicherungen sind bei weiten Teilen der Bevölkerung nach wie vor die beliebteste Form für die private Altersvorsorge, die zudem mit einer Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall verbunden werden kann. Bei dieser Versicherung zahlt der Versicherungsnehmer über einen vorher festgelegten Zeitraum die vereinbarte Versicherungsprämie. Sofern er während der Dauer der Versicherung nicht verstirbt, stehen ihm zum Ablauf, oft ist dies mit 60 oder 65 Jahren, die vereinbarte Versicherungssumme sowie die Überschussanteile zur Verfügung.
Vielfach kommt es jedoch vor, dass Lebensversicherungen nicht bis zum Ende der Laufzeit gehalten, sondern vorzeitig gekündigt werden. In diesen Fällen erhalten die Versicherten lediglich den Rückkaufswert ausgezahlt, der oftmals weit unter der Summe der Einzahlungen liegt (siehe auch Lebensversicherung Rückkauf).
Alternativ gibt es zudem die Möglichkeit, die Versicherung an Anlagegesellschaften zu verkaufen. Diese bezahlen häufig einen deutlich höheren Preis, weiterhin bleiben die Hinterbliebenen im Todesfall abgesichert (siehe auch Ankauf Lebensversicherung). Diese Anlagegesellschaften handeln hierbei häufig nicht mit dem eigenen Geld, sondern mit dem Geld ihrer Anleger, die in einen speziellen Lebensversicherungsfonds investieren.
Ein solcher Lebensversicherungsfonds kauft gut ausgewählte Policen, zahlt deren Beiträge weiter und erhält bei Ablauf der Versicherung die vereinbarten Gelder. Der Anleger kann hierbei eine Rendite von gut 7-8% p.a. erzielen. Anleger, die besonderen Wert auf hohe Renditen legen, können auch in Lebensversicherungsfonds in Großbritannien oder den USA investieren, diese weisen jedoch oft ein höheres Risiko auf.
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