Grundsätzlich versichert eine Rechtsschutzversicherung das Kostenrisiko eines Rechtsstreites. Ein Rechtsschutzversicherung Vergleich sollte zunächst den Leistungsumfang der angebotenen Versicherungen vergleichen: Grundsätzlich zahlt eine Rechtsschutzversicherung die Anwaltsgebühren des Versicherten, anfallende Honorare für Sachverständige und Zeugengelder sowie die Gerichtskosten; auch, wenn der Versicherte laut Urteil des Gerichts Kosten des Gegners übernehmen muss, tritt die Rechtsschutzversicherung ein. Im Unterschied dazu, dass auch die Rechtsschutzversicherung keine Bußgelder oder Geldstrafen zahlt, übernimmt sie allerdings Strafkautionen. Die Selbstbeteiligung liegt üblicherweise zwischen 150 und 250 Euro; wer eine Selbstbeteiligung gänzlich ausschließen will, sollte vor Vertragsabschluss erfragen, ob dies durch die Zahlung einer etwas höhere Prämie möglich ist. Klären muss der Versicherungsnehmer außerdem den Geltungsbereich der Versicherung: Meist gilt sie europaweit und in den angrenzenden Mittelmeerländern, manchmal auch weltweit bei Aufenthalten von wenigen Wochen. Allerdings ist der Versicherungsschutz im Ausland häufig eingeschränkt. Prinzipiell beginnt der Versicherungsschutz erst drei Monate nach Vertragsabschluss.
Beim Vergleich von Rechtsschutzversicherungen sollte der Kunde außerdem darauf achten, welche Bereiche genau abgedeckt sind. Im Arbeitsrechtsschutz beispielsweise findet man Hilfe, wenn ein Arbeitszeugnis nicht korrekt ausgestellt wird oder wenn Lohn beziehungsweise Gehalt nicht gezahlt werden. Eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung leistet Unterstützung, wenn bei einem Verkehrsunfall die Schuldfrage vor Gericht geklärt werden muss.
Nicht zuletzt spielt beim Rechtsschutzversicherung Vergleich auch die finanzielle Seite eine Rolle: bei den preiswertesten Versicherern ist sie bereits für wenige Euro im Monat zu haben.
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