Der Fahrer oder Besitzer eines Bootes haftet für alle Schäden, die einem Dritten durch den Betrieb des jeweiligen Wasserfahrzeugs entstehen. Dabei spielt es keine Rolle, um was für einen Typ von Wasserfahrzeug es sich dabei handelt, dieser Grundsatz gilt sowohl für Segel- und Motorboote als auch für spezielle Sportboote. Dabei sollte man bedenken, dass es auf dem Wasser eine ganze Reihe von Gefahrenquellen gibt, zudem sind die möglichen Schäden oft relativ teuer. Daher ist eine Bootshaftpflichtversicherung sehr wichtig, wenn man mit einem Boot unterwegs ist.
In verschiedenen europäischen Ländern ist der Abschluss einer Bootshaftpflichtversicherung sogar vorgeschrieben. Entsprechende Regelungen gibt es unter anderem in Kroatien, Spanien und Italien. Diese Vorschriften sind der deutschen Straßenverkehrsordnung vergleichbar, in der Autofahrern ebenfalls vorgeschrieben wird, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Ohne den Nachweis einer solchen Versicherung ist es nicht möglich, ein Auto überhaupt anzumelden.
Beim Abschluss der Bootshaftpflichtversicherung sollte man darauf achten, dass die Deckungssumme hoch genug ist. Für Personen- und Sachschäden sollte diese bei mindestens drei Millionen Euro liegen. Darüber hinaus gilt es, darauf zu achten, dass die Versicherung in allen Seegebieten gilt, die man befahren könnte. Falls man über ein Beiboot verfügt, sollte dieses ebenfalls in der Bootshaftpflichtversicherung enthalten sein.
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