Alle Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erhalten ihre Leistungen nach einem einheitlichen Leistungskatalog. In der Regel sind das Basisleistungen mit unterschiedlich hohen Zuzahlungen. was nicht im Leistungskatalog steht, wird nicht bezahlt (Brille, teuerer Zahnersatz). Der Kassenpatient ist damit gegenüber dem Privatpatienten, der seine Leistungen selbst bestimmen kann, benachteiligt. Arbeitnehmer und Angestellte, die unter einer jährlichen Verdienstgrenze liegen, müssen sich jedoch gesetzlich Krankenversichern.
Mit dem Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung kann sich der Kassenpatient zusätzlich versichern und damit auch Leistungen, die der Leistungskatalog nicht enthält, bekommen. Der Kassenpatient wählt beim Abschluss seine gewünschten Zusatzleistungen oder Sonderbehandlungen selbst aus. Die Höhe des Versicherungsbeitrages für die Zusatzversicherung ist abhängig vom Eintrittsalter des Versicherungsnehmers, eventuellen gesundheitlichen Problemen, den gewählten Zusatzleistungen und den Versicherungsbedingungen der Versicherung.
In der Regel muss bei Antrag ein Gesundheitsbogen ausgefüllt werden. Für besondere gesundheitliche Risiken kann es Beitragszuschläge geben, oder sie werden aus den Leistungen ausgeschlossen. Bei gleichen Leistungen können die Tarife und Beiträge der Anbieter unterschiedlich sein. Vor dem Abschluss der Zusatzleistungen ist ein Versicherungsvergleich sinnvoll, um den besten Anbieter zu ermitteln. Sehr bequem und einfach ist das zu Hause am Computer möglich. Im Internet wird die entsprechende Seite aufgerufen. Die gewünschten Daten werden eingegeben und sofort sind die Anbieter von Krankenzusatzversicherungen aufgelistet. Viele GKV arbeiten heute schon mit privaten Anbietern von Krankenzusatzversicherungen zusammen. Für langjährige Mitglieder einer GKV kann es hier sehr gute Angebote, teilweise auch ohne Gesundheitsprüfung, geben.
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